Donnerstag, 7. Mai 2009

arbeitstier

10. 12. 17. 12. das sind die durchgearbeiteten stunden der bisherigen vier Tage dieser woche. bietet jemand mehr? morgen werden es über den daumen gepeilt 20. allerdings mit dann hoffentlich auch ein paar stunden spass dabei. meine fresse.
zum abschalten gibts jetzt ein einfach nur monstermäßig geiles Tarantino Mixtape.
(via StyleSpion)

Dienstag, 5. Mai 2009

Vor dem Fernseher

danny spielt gerade arbeitstier. und kommt zu nichts. lässt sich spätabends einfach nur noch berieseln. und wird dabei heute um 23:35 überrascht: überragender auftritt von bülent ceylan bei stefan raab. der mannemer jung zieht als "schizo-türke" gnadenlos direkt über ossis her und spielt nebenbei noch ein bißchen hitler. kein wischi-waschi, sondern erfrischend provozierend und witzig. jede wette wird das diese woche noch ein thema werden. ich halte mein kriegsbeil gegenüber deutschen b-fernseh-comedians weiter hoch. trotzdem, das war richtig gut. auch wenn er gegen buddy ogün noch lange kein land sieht.

Sonntag, 26. April 2009

Digital, intellektuell, kreativ sucht...sich selbst.

Der trend-nerdige, vielbeschäftigte freelancierende Kommunikationsdesigner sitzt mit weißem Mac im Gerade-In-Café in Berlin-Mitte. Was macht er da eigentlich oder auch nicht? Wolfgang Büscher inspiziert äußerst amüsant eine Spezies, an der ich einerseits so nah dran und gleichzeitig ganz weit weg bin. Trägt nicht unbedingt zur Schubladen-Entmythisierung bei. Egal, ich lach mich trotzdem schlapp.

Samstag, 18. April 2009

Frank Nerdigger #2

Wunderbar endlos, diese Beine in lila Strumpfhosen, die Füße in hochhackigen, leicht spießig-tussig wirkenden Lederstiefeln, die jedoch durch die Tatsache, dass sie nach 10 cm einfach abgeschnitten worden waren, Franks Blick fesseln und die transpiratorischen Vorgänge an den Innenseiten seiner Schenkel trotz der fast schon unerträglichen Disco-Schwüle noch einmal steigern. Darüber eine weit geschnittene Mischung aus Sommerkleid und Bluse im Karomuster, ähnlich den alten Hemden seines Vaters, die er im Herbst und Frühling immer am liebsten trug und in deren Gegenwart seine ach so jung gebliebene und am Kleidungsstil ihres Sohnes regelmäßig verzweifelnde Mutter immer abfällig zu sagen pflegte: „Geh doch gleich noch Bäume fällen!“ In diesem neuen Kontext kommt ihm eher ein lieblich duftender, saftig-frischer Fliederbusch in den Sinn – und diesen fällen zu wollen ist auch nicht ganz der richtige Ausdruck. Vielmehr würde er sich gerne in nächster Nähe anschmiegen, verschmelzen mit dieser wunderbaren Bestie mädchenhaften Daseins, eins werden mit ihren Bewegungen, die zwischen stampfenden Füßen, sexy kreisenden Hüften und grazilen, hippiehaften Armverenkungen alles und das auch noch gleichtzeitg bieten. Außergewöhnliche Anziehung, eminente Erregung – normalerweise geht er jetzt doch eine Cola holen, auf die Toilette oder gleich ganz nach Hause. Oftmals auch alles drei in dieser Reihenfolge ganz schnell hintereinander.
Doch nicht diesmal. Heute ist es was anderes. Heute ist er endlich am Drücker. Egal ob große Liebe oder großer Spaß für ein paar Nächte. Er spürt es. Und sieht es, klar und deutlich – den bei dem, was sie da auf der Nase trägt, muss es sein Abend werden...

Donnerstag, 16. April 2009

The Water

Nur noch bis morgen unter der Rubrik "one week only" auf pitchfork-tv zu sehen: der Kurzfilm "The Water" mit Leslie Feist (ja, genau die feist!), die auch gleich für den gleichnamigen Titelsong verantwortlich ist, David Fox und Cillian Murphy (The Dark Knight). Ein stilles, verstörend-poetisches Werk, dass minimalistisch und ganz ohne Dialoge auf märchenhafte Weise die drei großen Themen menschlicher Existenz Liebe, Leben und Tod hinterfragt. Die Idee dazu kommt von Broken Social Scene-member Kevin Drew, der auch Regie führt. Ganz schnell anschauen! Zu spät.